Deutsche Seite   English Site

ISTAF News

Das 69. ISTAF sagt Danke! 46.512 Zuschauer sahen einen Weltrekord und viele tolle Leistungen

Robert Harting

„Bitte macht alle noch ein bisschen sauber, sonst hab ich hier die ganze Arbeit“, sagte ein lächelnder Robert Harting. Der Diskus-Weltmeister vom Sport Club Charlottenburg sollte das letzte Wort nach dem 69. Internationalen Stadionfest am 22. August 2010 haben. Robert Harting spricht vom Olympiastadion bekanntlich immer gern als "sein Wohnzimmer". Und wollte es nach einem spektakulären Leichtathletik-Nachmittag ordentlich aufgeräumt hinterlassen. 


46.512 begeisterte Zuschauer und ein aufgeregt hüpfender Berlino bildeten die bis dahin weltgrößte Zuschauerkulisse eines Leichtathletik-Meetings 2010. Es gab nach der tollen Leichtathletik-EM von Barcelona mit 16 Medaillen und vier Europameistertiteln wieder fünf deutsche Erfolge in einem hochklassigen internationalen Feld zu feiern. Betty Heidler gewann den Wettbewerb im Hammerwurf, Christina Obergföll an ihrem 29. Geburtstag den Speerwurf, Robert Harting den Diskuswurf, Christian Reif den Weitsprung und Ariane Friedrich den Hochsprung.

Sportliche Highlights waren auch der Weltrekord des Kenianers David Rudisha über 800 Meter in 1:41,09 und die Weltjahresbestzeit des Äthiopiers Tariku Bekele über die 3000 Meter in 7:28,99 Minuten. Rudisha verbesserte die 13 Jahre alte Bestmarke des für Dänemark startenden Wilson Kipketer um zwei Hundertstel. Nur eine Woche später konnte er in Rieti (Italien) noch einmal 8 Hundertstel schneller rennen und verbesserte seinen eigenen Weltrekord noch einmal auf 1:41,01 Minuten. Nur eine Frage der Zeit, bis er als erster Mensch der Welt unter 1:41 Minuten läuft.

Sportlich gesehen war das 69. ISTAF das erfolgreichste der vergangenen zehn Jahre. Meeting Direktor Gerhard Janetzky: „Die Entscheidung, nicht für die neue Diamond League zu melden, war richtig. Wir konnten die Disziplinen zeigen, die wir wollten. Nicht die, welche uns eine Schweizer AG vorschreib

David Rudisha

t.“ Jetzt wird schon das ISTAF 2011 geplant. Janetzky: „Dann findet das ISTAF kurz nach der Weltmeisterschaft in Daegu/Südkorea statt. Wir werden dann unseren Etat von 1,5 auf 2 Millionen Euro aufstocken müssen, denn Weltmeister sind teurer als Europameister.“

Auch wirtschaftlich war das Internationale Stadionfest in seiner 69. Auflage ein Erfolg. Geschäftsführer Martin Seeber: „Wir können die Veranstaltung mit einer schwarzen Null abschließen, das war vorher nicht unbedingt abzusehen. Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren zahlreichen Sponsoren und Förderern bedanken. Vattenfall, beBerlin, Volkswagen, Spielbank Berlin und Berliner Pilsener haben das ISTAF in dieser Form erst möglich gemacht.“

Nun wird an der Erhöhung des Etats für die 70. Auflage 2011 gearbeitet. Dann gibt es noch ein weitere Jubiläum zu feiern: Das ISTAF wird dann schon 90 Jahre alt. Denn bereits 1921 gab es im kleinen Grunewaldstadion das erste ISTAF!

23.08.2010


47.000 Besucher! ISTAF zuschauerstärkstes Meeting der Welt

Freuen sich aufs ISTAF am Sonntag (v.li.): Stabhochsprung-Weltmeister Steven Hooker, Speerwurf-Europameisterin Linda Stahl, 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya, 1500- und 5000-Meter-Weltmeister 2007 Bernard Lagat

Es ist Jahr Eins nach den wunderbaren und erfolgreichen Leichtathletik-Weltmeisterschaften von Berlin. Und die Begeisterung für Bolt, Berlino und die blaue Tartanbahn ist ungebrochen groß! Das Interesse an der Leichtathletik in Berlin und am 69. Internationalen Stadionfest am kommenden Sonntag (22. August 2010) im Olympiastadion übertrifft alle Erwartungen.

Mehr als 47.000 Besucher werden die Wettkämpfe in den 17 Disziplinen des berühmtesten und größten deutschen Leichtathletik-Meetings live im Stadion verfolgen. Damit ist das ISTAF 2010 das bisher zuschauerstärkste Meeting der Welt! Um 12 Uhr öffnen sich die Stadiontore, das offizielle Programm beginnt um 13 Uhr. Das Erste überträgt ab 15.30 Uhr für 60 Minuten live im deutschen Fernsehen, zeigt die wichtigsten Entscheidungen. Weltweit können bis zu 60 Millionen Haushalte (technische Reichweite) zuschauen, wenn sich die Athleten auf der Weltrekordbahn von Usain Bolt messen.


ISTAF-Geschäftsführer Martin Seeber: „Das ISTAF ist und bleibt in der Welt der internationalen Leichtathletik eins der wichtigsten Meetings. Es fasziniert nicht nur die Zuschauer, sondern ganz klar auch die internationalen Athleten. Alle kommen gern nach Berlin. Wir haben dank gesenkter Eintrittspreise, einer aus deutscher Sicht mit 16 Medaillen sehr erfolgreichen Europameisterschaft und dem spät gelegenen Termin in der Freiluftsaison beste Voraussetzungen für einen großen Erfolg am Sonntag. Natürlich hat uns auch die tolle Weltmeisterschaft 2009 sehr viel Rückenwind beschert. “

Traditionsgemäß messen sich die besten deutschen Athleten beim ISTAF mit dem Rest der Welt. 2010 treten 75 Sportler des Deutschen Leichtathletik-Verbands gegen 150 Top-Athleten an, darunter Welt- und Europameister sowie zahlreiche Medaillengewinner von Olympischen Spielen.

Meeting Direktor Gerhard Janetzky: „40 Athleten, die am Sonntag beim ISTAF zu sehen sind, haben zusammen 59 Medaillen gewonnen. Und zwar nicht irgendwann vor vielen Jahren, sondern bei den jeweils letzten Olympischen Spielen 2008, Weltmeisterschaften 2009 oder Europameisterschaften 2010. Es sind zwei amtierende Olympiasieger, fünf Welt- und sieben Europameister dabei. 16 der Athleten haben aktuell 26 silberne und elf von ihnen haben zusammen 18 Bronzemedaillen geholt.“

Ermöglicht wird das ISTAF durch die Unterstützung namhafter Sponsoren, allen voran die Vattenfall Europe AG, die Hauptstadtkampagne be Berlin und Volkswagen. Vattenfall, der größte Energiedienstleister Berlins, ist 2010 und in den nächsten Jahren Hauptsponsor der Veranstaltung. „Als langjähriger Partner der Hauptstadt freuen wir uns, eine so traditionsreiche Veranstaltung zu unterstützen", betont Rainer Knauber, Generalbevollmächtigter von Vattenfall Europe für Berlin und die neuen Länder. "Neben unserem kulturellen und sozialen Engagement knüpfen wir mit dem ISTAF an andere Sportveranstaltungen an, die wir bisher unterstützt haben ‑ so beispielsweise den Berliner Halbmarathon oder die Leichtathletik-WM 2009.“

Mit der World Challenge nimmt das ISTAF erstmals an einer neuen Serie von 14 hochkarätig besetzten IAAF-Meetings teil. Die Frauen starten über 100, 400, 800 und 100 Meter Hürden sowie im Hochsprung, beim Speer- und Hammerwurf. Bei den Männern kommt es zu Wettkämpfen über 100, 400, 800, 1500 und 3000 Meter, 110 Meter Hürden sowie im Diskuswurf, Kugelstoßen, Weit- und Stabhochsprung. Die Highlights der einzelnen Disziplinen in der chronologischen Reihenfolge des ISTAF-Programms:

HAMMERWURF (FRAUEN)

Bereits am Sonnabend, 21. August 2010, treffen um 16.30 Uhr die weltbesten Hammerwerferinnen aufeinander. Betty Heidler, Weltmeisterin 2007 und Europameisterin 2010 trifft auf die Weltmeisterin 2009 und Weltrekordhalterin Anita Wlodarczyk aus Polen. Auch die WM-Vierte Kathrin Klass oder die frühere Weltrekordwerferin Tatjana Lysenko aus Russland können diese Disziplin gewinnen.

SPEERWURF (FRAUEN)

Die frisch gekürte Speerwurf-Europameisterin Linda Stahl aus Leverkusen wird beim ISTAF auf die Gewinnerin der Silbermedaille, Christina Obergföll aus Offenburg treffen. In einem spannenden Wettkampf hatte Linda Stahl ihre persönliche Bestleistung um 75 Zentimeter auf 66,81 Meter verbessert und sowohl Christina Obergföll mit 65,58 Metern als auch die tschechische Weltrekordlerin Barbora Spotakova (65,36) auf die Plätze verwiesen. Obergföll gewann gestern das Weltklasse Meeting in Zürich mit neuem Meeting-Rekord von 67,31 Metern!

KUGELSTOSSEN (MÄNNER)

Fast wie abonniert auf die Bronze-Medaille scheint der Neubrandenburger Kugelstoßer Ralf Bartels zu sein. Er war der erste Medaillengewinner bei der Heim-WM im Berliner Olympiastadion und kehrt nun ebenfalls zurück mit einer Bronze-Medaille aus Spanien. Er trifft am Sonntag auf den polnischen Olympiasieger 2008 und Vize-Weltmeister 2009 Tomasz Majewski und den WM-Vierten Reese Hoffa und -Fünften AdamNelson (beide USA).

HOCHSPRUNG (FRAUEN)

Sie ist der Superstar der deutschen Leichtathletik und verbesserte vor einem Jahr sensationell den 18 Jahre alten deutschen Rekord von Heike Henkel: Ariane Friedrich von der LG Eintracht Frankfurt. 2,06 Meter ließ sie beim 68. ISTAF am 14. Juni 2009 auflegen – und übersprang sie. Zwei Monate später holte sie bei den Weltmeisterschaften an selber Stelle Bronze, ebenso vor drei Wochen bei den Europameisterschaften in Barcelona. Beim ISTAF wird Ariane Friedrich auf starke internationale Konkurrenz treffen, darunter die Italienerin Antoniette di Martino(Bestleistung 2,03 Meter), die Russin Irina Gordeyeva (2,02), die Spanierin Ruth Beitia (2,02) und die Ukrainerin Vita Styopina (2,02).

STABHOCHSPRUNG (MÄNNER)

Die deutschen Stabhochspringer Malte Mohr und Raphael Holzdeppe, die mit großen Erwartungen nach Barcelona gereist waren, treffen auf Steven „Steve“ Hooker aus Australien, Olympiasieger 2008 und Weltmeister 2009. Während die Deutschen die 5,80 Meter bereits übersprungen haben, stehen bei Hooker 6,06 Meter als persönliche Bestleistung. Hooker war trotz Oberschenkelverletzung bei der WM vor einem Jahr zum Titel gesprungen, mit nur einem einzigen gültigen Versuch über 5,90 Meter. Malte Mohr war hier 14. geworden mit übersprungenen 5,50 Metern.

WEITSPRUNG (MÄNNER)

Weltklasse – das ist Europameister Christian Reif vom ABC Ludwigshafen spätestens seit seinem Sprung über 8,47. Hatte er vor der EM noch gesagt, er halte auch einen Sprung auf 8,30 Meter für möglich, hat er einmal mehr auch sich selbst überrascht. Ein guter Grund jedenfalls, die Herren auch beim ISTAF in einem attraktiven Starterfeld springen zu lassen. Sebastian Bayer vom Hamburger SV will zurück zur alten Form finden.

100 METER HÜRDEN (FRAUEN)

Über 100 Meter Hürden wird es die Bremer Sprinterin und Bronze-Gewinnerin von Barcelona Carolin Nytra unter anderem mit der US-amerikanische n Hallenweltmeisterin von 2008, LoLo Jones zu tun bekommen.

DISKUSWURF (MÄNNER)

Der Weltmeister bittet in sein Wohnzimmer! Diskus-Riese Robert Harting, der vor einem Jahr bei der WM in einem Gänsehaut-Finale im letzten Versuch die Goldmedaille vor Piotr Malachowski holte, trifft wieder auf starke Konkurrenz. Trotz der Absage von Europameister Malachowski aus familiären Gründen wird es ein sportlich extrem starkes Feld: Mit dem Ungarn Zoltan Kovago (69,95) ist aber ein Werfer am Start, der bereits weiter als der Weltmeister von 2009 geworfen hat. Aber Harting ist gut in Form: Gestern gewann er beim Diamond League Meeting in Zürich mit 68,64 Metern vor Malachowski (68,48).

400 METER (MÄNNER)

Er verhinderte einen britischen Doppelerfolg bei den Europameisterschaften in Barcelona über 400 Meter: Kevin Borlée aus Belgien. Auf den letzten Metern schob er sich nach vorn, gewann in 45,08 Sekunden vor den zeitgleichen Briten Michael Bingham und Martyn Rooney (beide 45,23). Nach dem Sieg jubelte Borlée: „Der Sieg ist fantastisch, mein Bruder und ich haben Geschichte geschrieben. Es tut mit leid, dass er nicht mit mir auf dem Podium steht.“ Beim ISTAF trifft Borlée erneut auf Martin Rooneyund auf den Jamaikaner Jermaine Gonzales (Bestzeit 44,40). Kamghe Gaba aus Frankfurt wird sich beim ISTAF steigern müssen (seine Bestzeit steht bei 45,47), wenn er ganz vorne dabei sein will.

800 METER (FRAUEN)

Die Südafrikanerin Caster Semenya, die nach dem Gewinn der Leichtathletik-WM vor einem Jahr in Berlin elf Monate lang nicht starten durfte, wird beim ISTAF auf die große internationale Bühne zurückkehren. Nach ihrem furiosen Sieg auf der blauen Tartanbahn in 1:55,45 Minuten 2009 darf sie seit dem 6. Juli 2010 wieder bei den Frauen starten. Sie trifft unter anderem auf die EM-Sechste Lenka Masna aus Tschechien und die Italienerin Elisa Cusma.

800 METER (MÄNNER)

In der Fachwelt hat diese Verpflichtung für Aufsehen gesorgt: Der Weltjahresbeste David Rudisha tritt über die 800 Meter an. Beobachter sind sich sicher: Der Kenianer wird eines Tages den bestehenden Weltrekord des früher für Dänemark gestarteten Wilson Kipketer über die Mittelstrecke brechen. Mit den 1:41,51 Minuten von Heusden-Zolder (Belgien) am 10. Juli brach Rudisha in die Phalanx der Top-Mittelstreckler ein und setzte sich in der ewigen Weltbestenliste vor die Legenden Sebastian Coe (Großbritannien, Olympiasieger 1980 und 1984 über 1500 Meter) und Joaquim Cruz (Brasilien, Olympiasieger 1984 über 800 Meter). Diese Vier, Kipketer, Rudisha, Coe und Cruz, sind die einzigen, die die 800 Meter unter 1:42 Minuten gelaufen sind – aber Rudisha ist der einzige, der noch aktiv ist. Und am Sonntag läuft er gegen starke Konkurrenz: seine kenianischen Landsleute Jackson Kivuna, Alfred Kirwa Yego oder Abraham Kiplagat, die unter 1:44 Minuten draufhaben.

400 METER (FRAUEN)

Die 400-Meter-Sprinterin Debbie Dunn (32) verbindet mit dem Berliner Olympiastadion gute Erinnerungen. Als Startläuferin der 4x400-m-Staffel der USA holte sie bei der WM 2009 mit ihren Kolleginnen Allyson Felix, Lashinda Demus und Sanya Richards die Goldmedaille. Weiter auf Goldkurs blieb sie auch in der Hallensaison 2010, als sie in Doha (Qatar) mit einer aggressiven Taktik den Weltmeistertitel holte. Bei den US-Meisterschaften in Des Moines lief sie zudem Weltjahresbestzeit mit 49,64 Sekunden. Die 1,69 Meter große und 58 Kilogramm schwere Langsprinterin will auch beim ISTAF siegen. „Dort zu gewinnen und wieder unter die 50-Sekunden-Grenze zu kommen, das wäre ein weiterer Höhepunkt für diese Saison.“

100 METER (FRAUEN)

Verena Sailer gegen den Rest der Welt. Die deutsche Europameisterin reist mit einer Medaille aus Barcelona an. In persönlicher Bestzeit von 11,10 Sekunden gewann sie dort überraschend das 100-Meter-Finale und war überwältigt: „Ich hatte immer das Bild vor Augen, zu gewinnen und auf eine Ehrenrunde zu laufen. Gleichzeitig hatte ich aber auch Angst davor, mir etwas einzureden und dann enttäuscht zu sein. Aber ich wollte gewinnen.“ Beim ISTAF tritt sie gegen Kelly Ann Baptiste(Trinidad), Sherone Simpson (Jamaika), Christina Arron (Frankreich) und Debbie Ferguson (Bahamas) an, die alle schon unter 11 Sekunden gerannt sind. 

100 METER (MÄNNER)

Die Königsdisziplin der Sprinter ist auch in diesem Jahr bestens besetzt: Der Deutsche Meister Alexander Kosenkow bekommt es gleich mit zwei Olympiasiegern zu tun: Nesta Carter aus Jamaika holte 2008 in Peking in neuer Weltrekordzeit die Goldmedaille mit der 4x100-Meter-Staffel. Vier Jahre zuvor gelang das auch Mark Lewis-Francis in Athen mit der Britischen Staffel, vor drei Wochen wurde er zudem Vize-Europameister in Barcelona. Mit Francis Obikwelu aus Portugal ist auch der Europameister 2006 am Start.

110 METER HÜRDEN (MÄNNER)

Andy Turner hat die Vorherrschaft der britischen Hürdenkurzsprinter in Europa wiederhergestellt. Bei den Europameisterschaften in Barcelona sicherte er sich in einem spannenden Kampf in 13,28 Sekunden den Sieg. In den Jahren davor hatte vor allem Landsmann Colin Jackson die Szene dominiert, als er von 1990 bis 2002 viermal in Folge EM-Gold holte, zudem zweimal Weltmeister wurde.

3000 METER (MÄNNER)

Seit 10 Jahren steht der ISTAF-Rekord über 3000 Meter bei 7:30,76 Minuten, gerannt im Jahr 2000 von Ali Saidi-Sief aus Algerien. Aber dieser Rekord soll nur noch wenige Wochen bestehen, wenn es nach Bernard Lagat geht. Der US-Amerikaner mit kenianischen Wurzeln plant den Angriff auf diesen und visiert den US-amerikanischen Rekord an. Immerhin ist er Doppel-Weltmeister von Osaka 2007 (1500 und 5000 Meter) und Vize-Weltmeister 2009 über 5000 Meter sowie Bronze-Gewinner über 1500 Meter von Berlin. Ebenfalls je einmal Bronze und Silber gewann er bei Olympischen Spielen und wurde Anfang des Jahres Hallen-Weltmeister über 3000 Meter in Doha.

Helfen sollen beim Rekordversuch ein Weltklasse-Starterfeld und die schnellsten Pacemaker der Branche. So wird neben Lagat auch der Weltjahresbeste Yusuf Biwott und Isaac Songok, beide aus Kenia, angehören. Songok hat den ISTAF-Rekord über die 3000 Meter in 7:28,72 Minuten schon deutlich unterboten.

1500 METER (MÄNNER)

Der Berliner EM-Zweite Carsten Schlangen kriegt es auf der 1500-Meter-Strecke mit dem spanischen Europameister Arturo Casado und Weltmeister Yussuf Saad Kamel aus dem Königreich Bahrain zu tun. Es verspricht ein schnelles Rennen zu werden. Casado bezwang Schlangen in Barcelona mit einer Zeit von 3:42,74. Der gebürtige Kenianer Kamel kann noch schneller rennen. Seinen WM-Titel holte er sich mit einer überzeugenden 3:35,93.

Sogar Petrus ist Leichtathletik-Fan: Fürs ISTAF-Wochenende sind warme Temperaturen und leichte Bewölkung vorhergesagt. Tickets gibt es ab 7,50 Euro an der Tageskasse oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

 

20.08.2010


5 Welt- und 7 Europameister dazu viele Medaillengewinner starten beim ISTAF!

WELTKLASSE! Anders kann man das Starterfeld des 69. Internationalen Stadionfest am 22. August 2010 nicht nennen. Stand heute haben für Deutschlands größtes und berühmtestes Leichtathletik-Meeting fünf amtierende Welt- und sieben Europameister zugesagt. Dazu viele weitere Medaillengewinner. Wenn Sie wissen wollen, wer alles dabei ist, klicken Sie hier...


HAMMERWURF (FRAUEN)

Bereits am Sonnabend, 21. August 2010, treffen um 16.30 Uhr die weltbesten Hammerwerferinnen aufeinander. Betty Heidler, Weltmeisterin 2007 und Europameisterin 2010 trifft auf die Weltmeisterin 2009 und Weltrekordhalterin Anita Wlodarczyk aus Polen. Auch die WM-Vierte Kathrin Klass oder die frühere Weltrekordwerferin Tatjana Lysenko aus Russland können diese Disziplin gewinnen.

SPEERWURF (FRAUEN)

Die frisch gekürte Speerwurf-Europameisterin Linda Stahl aus Leverkusen wird beim ISTAF auf die Gewinnerin der Silbermedaille, Christina Obergföll von der LG Offenburg treffen. In einem spannenden Wettkampf hatte Linda Stahl ihre persönliche Bestleistung um 75 Zentimeter auf 66,81 Meter verbessert und sowohl Christina Obergföll mit 65,58 Metern als auch die tschechische Weltrekordlerin Barbora Spotakova (65,36) auf die Plätze verwiesen.

800 METER (FRAUEN)

Die Südafrikanerin Caster Semenya, die nach dem Gewinn der Leichtathletik-WM vor einem Jahr in Berlin elf Monate lang nicht starten durfte, wird beim ISTAF 2010 auf die große internationale Bühne zurückkehren. Nach ihrem furiosen Sieg auf der blauen Tartanbahn in 1:55,45 Minuten waren noch während der WM 2009 Zweifel an Semenyas Geschlecht aufgekommen. Erst seit dem 6. Juli 2010 darf sie wieder bei den Frauen starten. Sie trifft auf die EM-Sechste. Lenka Masna aus Tschechien und die Italienerin Elisa Cusma.

100 METER (FRAUEN)

Verena Sailer gegen den Rest der Welt. Die deutsche Europameisterin reist mit einer Medaille an. In persönlicher Bestzeit von 11,10 Sekunden gewann sie das 100-Meter-Finale von Barcelona und war überwältigt: „Ich hatte immer das Bild vor Augen, zu gewinnen und auf eine Ehrenrunde zu laufen. Gleichzeitig hatte ich aber auch Angst davor, mir etwas einzureden und dann enttäuscht zu sein. Aber ich wollte gewinnen.“ Beim ISTAF tritt sie gegen Kelly Ann Baptiste (Trinidad), Sherone Simpson (Jamaika), Christina Arron (Frankreich) und Debbie Ferguson (Bahamas) an, die alle schon unter 11 Sekunden gerannt sind.

100 METER HÜRDEN (FRAUEN)

Über 100 Meter Hürden wird es die Bremer Sprinterin und Bronze-Gewinnerin Carolin Nytra unter anderem mit einer weiteren Bronze-Gewinnerin von Barcelona zu tun bekommen, die aber nicht nur schnell sprinten kann: Die Siebenkämpferin und Vize-Weltmeisterin von 2009 Jennifer Oeser will sich mit der Spezialistin messen. Zu den Favoritinnen gehört auch die US-amerikanische Hallenweltmeisterin von 2008, LoLo Jones.

800 METER (MÄNNER)

In der Fachwelt hat diese Verpflichtung für Aufsehen gesorgt: Der Weltjahresbeste David Rudisha tritt über die 800 Meter an. Fachleute sind sich sicher: der Kenianer wird eines Tages den bestehenden Weltrekord des früher für Dänemark gestarteten Wilson Kipketer über die Mittelstrecke brechen. Mit den 1:41,51 Minuten von Heusden-Zolder (Belgien) am 10. Juli brach Rudisha in die Phalanx der Top-Mittelstreckler ein und setzte sich in der ewigen Weltbestenliste vor die Legenden Sebastian Coe (Großbritannien, Olympiasieger 1980 und 1984 über 1500 Meter) und Joaquim Cruz (Brasilien, Olympiasieger 1984 über 800 Meter). Diese Vier, Kipketer, Rudisha, Coe und Cruz, sind die einzigen Athleten, die die 800 Meter unter 1:42 Minuten gelaufen sind. Und Rudisha ist der einzige, der noch aktiv ist – wir sehen ihn beim ISTAF!

1500 METER (MÄNNER)

Der Berliner EM-Zweite Carsten Schlangen kriegt es auf der 1500-Meter-Strecke mit dem spanischen Europameister Arturo Casado und Weltmeister Yussuf Saad Kamel aus dem Königreich Bahrain zu tun. Es verspricht ein schnelles Rennen zu werden. Casado bezwang Schlangen in Barcelona mit einer Zeit von 3:42,74. Der gebürtige Kenianer Kamel kann noch schneller rennen. Seinen WM-Titel holte er sich mit einer überzeugenden 3:35,93.

STABHOCHSPRUNG (MÄNNER)

Die deutschen Stabhochspringer Malte Mohr und Raphael Holzdeppe, die mit großen Erwartungen nach Barcelona gereist waren, treffen auf den Marktführer: Steven Hooker aus Australien, Olympiasieger 2008 und Weltmeister 2009. Während die Deutschen die 5,80 Meter bereits übersprungen haben, stehen bei Hooker 6,06 Meter als persönliche Bestleistung. Hooker war trotz Oberschenkelverletzung bei der WM vor einem Jahr zum Titel gesprungen, mit nur einem einzigen gültigen Versuch über 5,90 Meter. Malte Mohr war hier 14. geworden mit übersprungenen 5,50 Metern. Ebenfalls wird es hier ein Wiedersehen mit Altmeister Tim Lobinger geben.

WEITSPRUNG (MÄNNER)

Weltklasse – das ist Europameister Christian Reif vom ABC Ludwigshafen spätestens seit seinem Sprung über 8,47. Hatte er vor der EM noch gesagt, er halte auch einen Sprung auf 8,30 Meter für möglich, hat er einmal mehr auch sich selbst überrascht. Ein guter Grund jedenfalls, die Herren auch beim ISTAF in einem attraktiven Starterfeld springen zu lassen. Sebastian Bayer vom Hamburger SV will zurück zur alten Form finden.

DISKUSWURF (MÄNNER)

Der Weltmeister bittet in sein Wohnzimmer! Diskus-Riese Robert Harting, der vor einem Jahr bei der WM in einem Gänsehautfinale im letzten Versuch die Goldmedaille vor Piotr Malachowski holte, trifft wieder auf starke Konkurrenz. Trotz der Absage Malachowskis wird es ein sportlich extrem starkes Feld: Mit Altmeister Virgiljius Alekna (Bestweite 73,88) aus Litauen und dem Ungarn Zoltan Kovago sind (69,95) zwei Diskuswerfer am Start, die bereits weiter als der Weltmeister von 2009 geworfen haben.

KUGELSTOSSEN (MÄNNER)

Fast wie abonniert auf die Bronze-Medaille scheint der Neubrandenburger Kugelstoßer Ralf Bartels zu sein. Er war der erste Medaillengewinner bei der Heim-WM im Berliner Olympiastadion und kehrt nun ebenfalls zurück mit einer Bronze-Medaille aus Spanien. Er trifft auf den polnischen Olympiasieger 2008 und Vize-Weltmeister 2009 Tomasz Majewski und den WM-Vierten Reese Hoffa und -Fünften den AdamNelson (beide USA).

Weitere Europameister beim ISTAF sind der Belgier Kevin Borlée (400 Meter und Andy Turner (110 Meter Hürden) aus Großbritannien.

Für spannende Wettkämpfe ist also gesorgt. Für gute Stimmung auf den Rängen auch: Bereits 42.000 Tickets wurden für das 69. Internationale Stadionfest am 22. August 2010 abgesetzt.

16.08.2010


39 000 Tickets abgesetzt, Weltmeister Robert Harting freut sich auf volles Wohnzimmer

Nur noch wenige Tage bis zum 69. Internationalen Stadionfest (ISTAF) am 22. August 2010 im Berliner Olympiastadion. Grund genug für Diskus-Weltmeister und Lokalmatador Robert Harting vom SC Charlottenburg Leichtathletik-Freunde in sein „Wohnzimmer“, das Berliner Olympiastadion, einzuladen. 

Hammerwurf-Welt- und Europameisterin Betty Heidler und Weitsprung-Europameister Christian Reif folgten seiner Einladung ins weite Rund. Allen drei deutschen Leichtathletik-Stars stehen beim ISTAF spannende Wettkämpfe bevor.


Betty Heidler, Weltmeisterin 2007, Vize-Weltmeisterin 2009 und erst vor kurzem mit der Goldmedaille von den Europameisterschaften aus Barcelona zurückgekehrt, bekommt es mit der absoluten Weltspitze ihrer Disziplin zu tun. Bereits einen Tag vor dem ISTAF trifft sie am 21. August um 16.30 Uhr auf dem Hueppeplatz im Olympiapark Berlin auf Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Anita Wlodarczyk aus Polen. Ebenso vertreten sind die ehemalige Weltrekordlerin und Europameisterin von 2006, Tatjana Lyssenko aus Russland und die WM-Vierte Kathrin Klaas. Betty Heidler hat beste Erinnerungen an das Berliner Olympiastadion, gewann sie doch hier ihre WM-Silbermedaille vor 55 000 begeisterten Zuschauern.

Überraschungs-Europameister Christian Reif, für den die ISTAF-Organisatoren extra den zunächst nicht geplanten Weitsprung ins Programm nahmen, tritt zum ersten Mal beim ISTAF an. Dabei bekommt er es ebenfalls mit hochkarätiger Konkurrenz zu tun. Allen voran der Südafrikaner Godfrey Mokoena, der 8,50 Meter als persönliche Bestleistung stehen hat. Ernst nehmen muss Reif auch den Australier Chris Noffke und den mehrfachen ISTAF-Sieger Hussein Al-Sabee aus Saudi-Arabien. 

Und Robert Harting, wer will dem Weltmeister diesmal den Sieg in seinem Wohnzimmer streitig machen? Nach der Absage von Dauerrivale Piotr Malachowski  aus familiären Gründen wird es wohl auf ein Duell mit Altmeister Virgilijus Alekna hinauslaufen. Der zweifache Olympiasieger, Doppel-Weltmeister und Europameister von 2006 hat seine Bestweite bei starken 73,88 Metern stehen. Nicht zu unterschätzen sind auch der Iraker Ehsan Hadadi und der Spanier Mario Pestanos, die beide an Hartings Bestweite von 69,43 Metern herankommen. Pestanos hat sogar 69,50 Meter stehen.

Meeting Director Gerhard Janetzky: „Wir haben weiterhin ein sehr starkes Feld auf den Mittelstrecken. Über 800 Meter startet mit dem Kenianer David Rudisha der Weltjahresbeste, der mit seinen 1:41:51 Minuten im Juli 2010 die zweitbeste jemals gelaufene Zeit vorgelegt hat. Und im 3000-Meter-Rennen will Vize-Weltmeister Bernard Lagat den zehn Jahre alten ISTAF-Rekord über diese Strecke in Angriff nehmen. Dazu haben wir drei amtierende Weltmeister und vier aktuelle Europameister am Start. Sportlich sind wir also bestens aufgestellt. 

Auch wirtschaftlich sieht es beim ISTAF erfreulich aus. Geschäftsführer Martin Seeber kann zehn Tage vor der Veranstaltung einen vollen Unterrang vermelden. „Stand heute haben wir 39 000 Tickets abgesetzt. In der vergangenen Woche haben wir den Oberring geöffnet und noch einmal einen sehr attraktiven Preis von 7,50 Euro gemacht, der sehr gut angenommen wird. Auch das Kombi-Ticket, mit dem Sportfans den Saisonauftakt von Hertha BSC gegen Rot-Weiß Oberhausen und das ISTAF besuchen können, ist ein Verkaufsschlager. Wir sind wirklich überrascht, wie stark die Nachfrage ist.“

11.08.2010


Alle Deutschen EM-Stars starten beim ISTAF! Oberring geöffnet, Tickets für 7,50

Das 69. Internationale Stadionfest (ISTAF) wird ein Wiedersehen mit den Stars von Barcelona. Wenige Tage nach dem letzten Wettkampftag in der spanischen Metropole steht fest: Alle vier deutschen Europameister werden am 22. August 2010 im Berliner Olympiastadion starten. Und dazu viele weitere Medaillengewinner.

 

Die frisch gekürte Speerwurf-Europameisterin Linda Stahl aus Leverkusen wird beim ISTAF auf die Gewinnerin der Silbermedaille, Christina Obergföll von der LG Offenburg treffen. In einem spannenden Wettkampf hatte Linda Stahl ihre persönliche Bestleistung um 75 Zentimeter auf 66,81 Meter verbessert und sowohl Christina Obergföll mit 65,58 Metern als auch die Weltrekordlerin Barbora Spotakova (65,36) auf die Plätze verwiesen.


 


Meeting Director Gerhard Janetzky: „Wir haben im Vorfeld der Europameisterschaften versprochen, die besten Athleten und die deutschen Europameister zu holen. Dieses Versprechen halten wir nun. Wir hatten auch angekündigt, dass wir unser Programm kurzfristig ändern, wenn es überraschende Erfolge gibt. Auch diese Situation haben wir durch das Weitsprung-Gold von Christian Reif, also nehmen wir den Wettbewerb ins Programm. Unsere Zuschauer werden absolute Weltklasse sehen.

Weltklasse – das ist Europameister Christian Reif vom ABC Ludwigshafen spätestens seit seinem Sprung über 8,47. Hatte er vor der EM noch gesagt, er halte auch einen Sprung auf 8,30 Meter für möglich, hat er einmal mehr auch sich selbst überrascht. Ein guter Grund jedenfalls, die Herren auch beim ISTAF in einem attraktiven Starterfeld springen zu lassen.

Überrascht war auch der Berliner Carsten Schlangen von der LG Nord, der sensationell zur Silbermedaille über 1500 Meter sprintete. Ihm und seinem Erfolg zu Ehren verzichten die Veranstalter in diesem Jahr noch einmal auf die Wiedereinführung der traditionsreichen ISTAF-Meile und lassen für Schlangen nun doch über 1500 Meter starten.

Über 100 Meter Hürden wird es die Bremer Sprinterin und Bronze-Gewinnerin Carolin Nytra unter anderem mit einer weiteren Bronze-Gewinnerin von Barcelona zu tun bekommen, die aber nicht nur schnell sprinten kann: Die Siebenkämpferin und Vize-Weltmeisterin von 2009 Jennifer Oeser will sich mit der Spezialistin messen.

Fast wie abonniert auf die Bronze-Medaille scheint der Neubrandenburger Kugelstoßer Ralf Bartels zu sein. Er war der erste Medaillengewinner bei der Heim-WM im Berliner Olympiastadion und kehrt nun ebenfalls zurück mit einer Bronze-Medaille aus Spanien.

Damit die Deutschen Stars auch wirklich komplett sind, werden auch die Läufer der erfolgreichen Staffeln 4x400 Meter der Frauen (Silber) und 4x100 Meter der Männer (Bronze) beim ISTAF vertreten sein.

Bereits vor Barcelona hatten die späteren Europameisterinnen Verena Sailer (100 Meter) und Betty Heidler (Hammerwurf) zugesagt. Ariane Friedrich (Bronze im Hochsprung) und Robert Harting (Silber mit dem Diskus) standen ebenfalls schon länger fest.

Die Erfolge der Deutschen Athleten in Barcelona haben auch dem Ticketverkauf noch einmal gut getan. ISTAF-Geschäftsführer Martin Seeber: „Wir haben bereits knapp 33.000 Tickets abgesetzt und haben nun auch den Oberring geöffnet. Im Unterrang haben wir nur noch Plätze in den Preiskategorien 1 und 2. Zunächst geben wir die Blöcke 25, 26, 28 und 29 auf der Gegentribüne in den Verkauf. Die Tickets dort kosten 7,50 Euro und bieten beste Sicht auf alle Disziplinen, insbesondere auf den Weitsprung mit Christian Reif.“

Mit Spannung erwartet werden auch die amtierenden Weltmeisterinnen Anita Wlodarczyk (Polen, Hammerwurf) und Caster Semenya (Südafrika, 800 Meter). Nach ihrem furiosen Sieg auf der blauen Tartanbahn in 1:55,45 Minuten waren 2009 Zweifel an Semenyas Geschlecht aufgekommen. Erst seit 6. Juli 2010 darf sie wieder bei den Frauen starten.

 

04.08.2010


Das Kombi-Ticket für HERTHA und ISTAF – ab 12 Euro zwei Mal großen Sport erleben

Es wird das große Wochenende des Berliner Sports: Vom 20. bis 22. August 2010 gibt es im und am Olympiastadion erst den Saisonauftakt HERTHA BSC gegen Rot-Weiß Oberhausen, dann den Aktionstag „Sport im Olympiapark Berlin“ und am Sonntag das 69. Internationale Stadionfest (ISTAF) zu erleben. HERTHA BSC und das ISTAF bieten allen Fans jetzt ein gemeinsames Ticket zu besonders günstigen Preisen an. Das Kombi-Ticket gibt es in zwei Preiskategorien, es ist gültig am Freitag, 20. August um 18 Uhr, für das Heimspiel von HERTHA gegen Oberhausen und am Sonntag, 22. August ab 12 Uhr, für Weltklasse-Leichathletik beim 69. Internationalen Stadionfest. Das günstigste Kombi-Ticket kostet statt 19 nur 12 Euro in der PK 3 und in der nächst höheren Kategorie 25 statt 41 Euro. Die Kombi-Tickets sind ab Freitag, 30. Juli 2010, exklusiv erhältlich in den fünf HERTHA-Fanshops (Geschäftsstelle, Olympiastadion, Hauptbahnhof, Europa-Center, Gropiuspassagen) sowie beim ISTAF-Büro (Hanns-Braun-Straße / Friesenhaus 1, 14053 Berlin) oder telefonisch unter der Hotline 30 111 86 66.





29.07.2010


800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya sagt Start beim ISTAF am 22. August zu

Es wird das Internationale Stadionfest der Welt- und Europameister! Wenn am 22. August 2010 im Berliner Olympiastadion die 69. Auflage von Deutschlands berühmtesten und traditionsreichsten Leichtathletik-Meeting steigt, gibt es wieder absolute Weltklasse zu sehen. Bereits drei amtierende Weltmeister haben ihren Start zugesagt: Nach der polnischen Weltrekordhalterin im Hammerwurf Anita Wlodarczyk und dem Berliner Diskus-Riesen Robert Harting hat jetzt die südafrikanische 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya ihren Start bestätigt.

Die Südafrikanerin, die nach dem Gewinn der Leichtathletik-WM in Berlin elf Monate nicht starten durfte, wird ebenfalls in Berlin auf die große internationale Bühne zurückkehren. Nach ihrem furiosen Sieg auf der blauen Tartanbahn in 1:55,45 Minuten waren 2009 Zweifel an Semenyas Geschlecht aufgekommen. Erst seit 6. Juli 2010 darf sie wieder bei den Frauen starten. 

Semenya: „Ich bin jetzt zwei Meetings in Finnland gelaufen, die ich gewonnen habe . Aber mit meinen Zeiten kann ich noch nicht ganz zufrieden sein. Trotzdem freue ich mich nach elf wirklich harten Monaten, in denen ich sehr viel durchgemacht habe, wieder auf der Laufbahn zu stehen. Ich muss jetzt sehen, dass ich gute Rennen bestreite, um an meine früheren Leistungen anknüpfen zu können. Vielleicht schon beim ISTAF. Ich freue mich schon auf das wunderschöne Stadion und das Berliner Publikum.“

Derzeit befindet sich Caster Semenya in den Vorbereitungen für ihr Comeback auf der großen Bühne. Sie will im August noch bei zwei kleineren Meetings laufen, um sich die Wettkampfhärte zurückzuholen. Ihr Manager Jukka Härkönen: „Wir haben außer in Berlin und zwei Wochen später in Mailand noch keine Zusagen gemacht. Aber die Idee ist, dass sie im August jede Woche ein Rennen laufen soll. Der Start in Berlin war Casters ausdrücklicher Wunsch.“ Im Olympiastadion will sie dann wieder Zeiten unter 2:00 Minuten angreifen. Ihr Saisonhöhepunkt sollen die Commonwealthspiele im Oktober in Indien sein.

In der nächsten Woche werden weitere hochklassige Zusagen für die Teilnahme beim ISTAF erwartet. Meeting Director Gerhard Janetzky  und Athletenmanager Thomas Kremer werden bei der Leichtaetik-EM in Barcelona (27. Juli bis 1. August) weitere Athleten verpflichten. Janetzky: „Wir werden definitiv 220 Athleten der absoluten und erweiterten Weltklasse am Start haben.“

Bereits am Donnerstag wurde der Start von Verena Sailer von der MTG Mannheim, der schnellsten deutschen Frau über 100 Meter, bekannt gegeben. Beim Stabhochsprung der Männer wollen sich der neue Deutsche Meister Malte Mohr (LG Stadtwerke München) und der Junioren-Welt- und Europameister Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) einen packenden Wettkampf liefern

23.07.2010


Verena Sailer, Malte Mohr und Raphael Holzdeppe fliegen auch aufs ISTAF

Vier Wochen vor dem 69. Internationalen Stadionfest (ISTAF) am 22. August 2010 im Berliner Olympiastadion gaben die Veranstalter nähere Einzelheiten zur Vorbereitung und den Athletenverpflichtungen bekannt.

Standen bisher beim sportlichen Programm noch ein paar Fragezeichen, ist nun klar, dass es sieben Disziplinen bei den Frauen und neun bei den Männern geben wird. Die Frauen starten über 100, 400, 800 und 100 Meter Hürden sowie im Hochsprung, beim Speer- und Hammerwurf. Bei den Männern kommt es zu Wettkämpfen über 100, 400, 800 und 3000 Meter, die ISTAF-Meile, 110 Meter Hürden sowie im Diskuswurf, Kugelstoßen und Stabhochsprung.



Meeting Director Gerhard Janetzky: „Beim ISTAF am 22. August werden definitiv 220 Athleten der absoluten Weltklasse am Start sein. Nahezu 1000 Sportler aus aller Welt haben sich bei uns um einen Startplatz beworben, aber wir nehmen nur die besten, soweit es unsere finanziellen Möglichkeiten zulassen. Sollte es bei den Europameisterschaften in Barcelona kommende Woche noch herausragende Leistungen Deutscher Athleten geben, würde beispielsweise beim Kugelstoßen der Frauen eine Deutsche gewinnen, könnten wir immer noch reagieren und das Programm um eine Disziplin erweitern oder das Programm verändern.“

Die derzeit besten Deutschen Athleten kehren ein Jahr nach der Weltmeisterschaft gern ins Berliner Olympiastadion zurück. So hatten die Hochspringerin Ariane Friedrich und Diskuswerfer Robert Harting frühzeitig ihre Starts zugesagt. Klar auch, dass mit Betty Heidler Deutschlands beste Hammerwerferin die polnische Weltmeisterin Anita Wlodarczyk herausfordern will. Wlodarczyk warf in diesem Jahr Weltrekord mit 78,30 Metern. 

Nun folgt als ISTAF-Verpflichtung mit Verena Sailer von der MTG Mannheim die schnellste deutsche Frau, die vor einem Jahr als Schlussläuferin der 4x100-Meter-Staffel zu WM-Bronze sprintete. Am Wochenende wurde sie zum bereits fünften Mal deutsche Meisterin über 100 Meter. Und zum fünften Mal startet Verena Sailer in diesem Jahr auch beim ISTAF, zu dem sie ohnehin eine besondere Beziehung hat: 2005 war sie noch Praktikantin im Organisationsbüro des berühmtesten deutschen Leichtathletik-Meetings.

Eine Premiere gibt es beim Stabhochsprung der Männer: Der neue Deutsche Meister Malte Mohr (LG Stadtwerke München) und der Junioren-Welt- und Europameister Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) werden beide zum ersten Mal beim ISTAF springen und sich auch hier einen packenden Wettkampf liefern. Malte Mohr ist in dieser Saison schon sechsmal über die 5,70 Meter geflogen, beide haben als persönliche Bestleistung die 5,80 Meter stehen und beide haben das EM-Ticket für Barcelona in der Tasche. Vielleicht reist ja einer von beiden auch mit Edelmetall im Gepäck beim ISTAF an.

Erfreuliche Nachrichten hat auch ISTAF-Geschäftsführer Martin Seeber: „Wir haben bereits knapp 30.000 Tickets abgesetzt und werden unser Ziel, den Unterrang mit 36.000 Zuschauern zu füllen, sicher erreichen.“ Der Gesamtetat der Veranstaltung konnte durch zusätzlich akquirierte Sponsoren auf 1,5 Millionen Euro gesteigert werden. Seeber: „Ohne die Sponsoren und eine Vielzahl von Unterstützern wäre das ISTAF nicht zu realisieren.“

21.07.2010


Volkswagen steigt beim ISTAF ein! Sponsor und offizieller Automobilpartner

Deutschlands größter Automobilhersteller Volkswagen ist neuer Sponsor und offizieller Automobilpartner beim Internationalen Stadionfest (ISTAF) Berlin.

Am 22. August 2010 werden 220 der besten Athleten der Welt im Berliner Olympiastadion in 16 Disziplinen der Leichtathletik gegeneinander antreten. Die 69. Auflage des ISTAF ist Teil der IAAF World Challenge, einer Serie von 14 hochkarätig besetzten Leichtathletik Meetings. Das Starterfeld wird erstklassig und ähnlich dem der Leichtathletik-WM vor einem Jahr besetzt sein. Es werden mehrere Weltmeister von 2009, mindestens einer der drei derzeit schnellsten 100-Meter-Sprinter der Weltund die Europameister von Barcelona erwartet. Denn nur drei Wochen vor dem ISTAF werden in Barcelona die besten Leichtathleten des Kontinents ermittelt.

Volkswagen und einer der ortsansässigen Händler, die Volkswagen Automobile Berlin GmbH, stellen den Sportlern, Managern, Trainern und VIPs beim ISTAF einen persönlichen Shuttle zwischen Hotel, Berliner Flughäfen und Olympiastadion zur Verfügung. Bei der Veranstaltung selbst werden die Athleten im Volkswagen Eos über die blaue Tartanbahn in die Arena gefahren. Informationsstände präsentieren auf dem Stadion-Vorfeld die umweltfreundliche Volkswagen BlueMotion Technologien. Zudem werden den Besuchern die neuen Familienmodelle Touran und Sharan vorgestellt.

 Thorsten Bradler, Regionalleiter Volkswagen Pkw Region Ost: „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Händler, der Volkswagen Automobile Berlin GmbH, den Spitzensport in Berlin zu fördern und als Kooperationspartner des ISTAF das traditionsreichste Leichtathletik-Event Deutschlands zu unterstützen. Das Stadionfest werden wir gemeinsam mit unseren sportbegeisterten Kunden erleben und sind schon jetzt gespannt auf die verschiedenen Top-Athleten und deren emotionale Wettkämpfe.“

Martin Seeber, Managing Director des ISTAF: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Volkswagen einen starken und dem Berliner Sport seit langem verbundenen Partner auch für das ISTAF gewinnen konnten. Es ist hoffentlich der Beginn einer langen Partnerschaft.“

Tickets fürs ISTAF sind erhältlich hier in der Rubrik Tickets oder unter der Hotline 01803-20 60 70* bzw. an allen CTS-Vorverkaufsstellen.



08.07.2010


ISTAF auf dem Höhenflug - Hochsprungstars versprechen WM-Revanche

Das 69. Internationale Stadionfest (ISTAF) am 22. August 2010 wird das große Treffen der WM-Stars! Die nächste Revanche nach der erfolgreichen Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 kündigt sich an!

Bereits zugesagt hatten die Diskusriesen Robert Harting und Piotr Malachowski. Genau ein Jahr nach dem nervenaufreibenden Wettkampf von Berlin treffen der Weltmeister vom Sport Club Charlottenburg (SCC) und sein polnischer Kontrahent, der Vize-Weltmeister Malachowski, wieder aufeinander.

Jetzt lässt sich auch die kroatische Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic (26) von Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt) herausfordern: „Ich springe immer gern gegen Ariane, auch wenn es diesmal keine echte WM-Revanche beim ISTAF geben wird. Berlin steht aber definitiv auf meinem Zeitplan für diese Saison.“ Unvergesslich für die Kroatin ist die Stimmung im Olympiastadion: „Die Deutschen haben mich bei der WM sensationell aufgenommen und unterstützt. Den Wettkampf in Berlin werde ich nie vergessen“, sagt Blanka Vlasic. Damals gewann sie mit einer Höhe von 2,04, Ariane Friedrich wurde mit 2,02 Metern Dritte hinter der Russin Anna Tschitscherowa.

Tickets fürs ISTAF sind auf dieser Seite unter Tickets erhältlich oder unter der Hotline 01803-20 60 70* sowie an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

*9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem deutschen Mobilfunknetz


09.06.2010





Vattenfall
be Berlin
vw_klein.gif, 7,5kB
Nike
Spielbank Berlin
Erhard Sport
Berlin Recycling
Berlinr Pilsner
Wolfram Bürokommunikation
Berliner Stadtreinigung
Getränke Hoffmann
Südliche Weinstrasse
Estrel Berlin
Lichtenauer Mineralquellen