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ISTAF News

Christina Schwanitz holt erstes Gold für Deutschland bei der Leichtathletik-WM – Revanche beim ISTAF!

Jetzt hat sie ihren großen Traum wahr gemacht ­– und das 74. Internationale Stadionfest Berlin (ISTAF) freut sich auf die erste Leichtathletik-Weltmeisterin von Peking.

Mit sieben Zentimetern Vorsprung gewann Kugelstoßerin Christina Schwanitz nach dem Europameistertitel 2014 auch bei den Weltmeisterschaften im Olympiastadion von Peking Gold! 20,37 Meter stieß sie in ihrem dritten Versuch. Die Chinesin Lijiao Gong kam auf 20,30, die US-Amerikanerin Michelle Carter auf 19,76 Meter. Die erste deutsche Medaillengewinnerin von Peking startet natürlich auch beim ISTAF am 6. September im Berliner Olympiastadion!

Im Vogelnest von Peking hatte die Chinesin Lijiao Gong Heimvorteil und gleich im ersten Versuch 20,30 Meter vorgelegt. Christina Schwanitz, die zunächst mit 19,80 Metern startete, konnte kontern. 

Sie legte mit 20,00 und 20,37 Metern nach und holte 16 Jahre nach dem letzten von drei Titeln für Astrid Kumbernuss wieder Gold für Deutschland im Kugelstoßen! Christina Schwanitz: „Es war ein spannender Wettkampf, den ich so nicht erwartet hätte. Aber ich versuche immer lieber nach- als vorzulegen. Als ich im dritten Versuch in Führung ging, war der Rest nur Psychologie. Und da hatte ich schließlich die stärkeren Nerven.“ Jetzt freut sie sich auf das ISTAF am 6. September, wo sie erneut auf einige Kontrahentinnen von Peking trifft, darunter die drittplatzierte Amerikanerin Michelle Carter.

Meeting Direktor Martin Seeber: „Erst einmal herzlichen Glückwunsch an Christina Schwanitz nach Peking. Wir freuen uns sehr, dass wir den richtigen Riecher hatten und das Kugelstoßen der Frauen nach den Deutschen Meisterschaften von Nürnberg ins Programm genommen haben. Christina Schwanitz und Michelle Carter haben ihren Start in Berlin bereits zugesagt, weitere sollen folgen. Unser Ziel ist es, unserem Publikum in den 15 angebotenen Disziplinen etwa zehn Weltmeister und alle deutschen Medaillengewinner zu präsentieren. Wir drücken den deutschen Athletinnen und Athleten die Daumen, dass es in den nächsten Tagen so weitergeht.“

22.08.2015


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