Olympia-Stars kommen zum ISTAF-Jubiläum nach Berlin: „Gold-Revanche“ im Hochsprung, Weitsprung und Diskus

1. September 2021

Spannende „Tokio-Revanchen“ beim großen ISTAF-Jubiläum am Sonntag, 12. September: Nach Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) haben jetzt auch die Gold-Gewinnerinnen im Hochsprung und im Diskus ihren Start im Berliner Olympiastadion zugesagt. Die russische Hochsprung-Olympiasiegerin Mariya Lasitskene trifft beim ältesten Leichtathletik-Meeting der Welt auf die Australierin Nicola McDermott, die in Tokio knapp das Nachsehen hatte und Silber gewann. Im Diskuswurf kommt es ebenfalls zum Duell „Gold gegen Silber“: Die Sensations-Zweite Kristin Pudenz aus Potsdam misst sich mit Olympiasiegerin Valarie Allman (USA). „Ausgezeichnet“ sind auch die Konkurrentinnen von Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo. 

„Die ISTAF-Fans im Berliner Olympiastadion können sich auf packende Wettbewerbe und Weltklasse-Leichtathletik freuen“, sagt ISTAF-Meetingdirektor Martin Seeber. „Toll, dass auch so herausragende internationale Stars zum ISTAF-Jubiläum kommen möchten“ Das älteste Leichtathletik-Meeting der Welt wurde 1921 zum ersten Mal veranstaltet und feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Auf Grundlage eines detaillierten Hygienekonzepts dürfen bis zu 25.000 Zuschauer dabei sein. Eintrittskarten gibt es telefonisch unter der ISTAF-Tickethotline 030.301118630 und online im Ticketshop unter www.tickets.istaf.de.

Kompakt am Sonntagnachmittag treten beim Jubiläums-ISTAF über hundert Weltklasse-Athletinnen und -Athleten in hochklassig besetzten Disziplinen an. Geplant sind: 100 Meter (F/M), 100 Meter Hürden (F), 110 Meter Hürden (M), 400 Meter Hürden (M), 1.500 Meter (F), 3.000 Meter Hindernis (F), Weitsprung (F), Hochsprung (F), Stabhochsprung (M), Diskus (F) und Speerwurf (M).

In einem packenden Hochsprung-Finale in Tokio hatte Mariya Lasitskene triumphiert und nach mehreren WM- und EM-Titeln ihren ersten Olympiasieg gefeiert. Die 28-jährige Athletin des Russischen Olympischen Komitees (ROC) gewann mit 2,04 Metern vor der Australierin Nicola McDermott (2,02 Meter), die zudem Schlagzeilen macht, weil sie nach jedem Sprung in ihr Notizbuch schreibt.  Die beiden Medaillengewinnerinnen treffen beim ISTAF unter anderem auf die Olympia-Vierte Iryna Gerashchenko aus der Ukraine und Marie-Laurence Jungfleisch aus Tübingen. Die Deutsche kam in Tokio mit 1,93 Metern auf den zehnten Platz.

 

Olympia-Revanche und deutsches Top-Trio

Im Diskus-Wettbewerb beim ISTAF steigen mit Olympiasiegerin Valarie Allman (USA) und der Olympia-Zweiten Kristin Pudenz (SC Potsdam) gleich drei weitere Deutsche in den Ring: Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen), die in Tokio Achte wurde, die Olympia-Neunte Claudine Vita (SC Neubrandenburg) und die Berlinerin Julia Harting (SCC).

 

Ese Brume und Maryna Bekh-Romanchuk fordern Malaika Mihambo heraus

Spannung auch an der Weitsprung-Grube: Olympiasiegerin Malaika Mihambo bekommt es mit der Gewinnerin der Bronze-Medaille zu tun: Ese Brume aus Nigeria. Ganze drei Zentimeter trennten die beiden in Tokio (7,00/6,97 Meter). Ebenfalls beim ISTAF dabei: die amtierende Halleneuropameisterin Maryna Bekh-Romanchuk, die sich 2020 vor Malaika Mihambo den ISTAF-Sieg gesichert hatte und in Tokio Fünfte wurde, und die Olympia-Finalisten Jazmin Sawyers (Großbritannien), Khaddi Sagnia (Schweden) sowie die Deutschen Merle Homeier (LG Göttingen) und Caroline Joyeux von der LG Nord Berlin.

Freuen können sich die Fans zudem auf weitere deutsche Publikumslieblinge wie Gesa Krause (3.000 Meter Hindernis), Konstanze Klosterhalfen (1.500 Meter) und den besten Speerwerfer der Welt, Johannes Vetter.

Grundlage des detaillierten Hygienekonzepts ist die 3G-Regel, also der Zugang für Geimpfte, Genesene und Getestete. Zudem werden nur personalisierte Tickets vergeben und lediglich ausgewählte Plätze mit Abstand zueinander angeboten.

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