Great Moments

Great Moments

2019

Gesa Krause stürmt zum Weltrekord

Gesa Krause stürmt zum Weltrekord

Mit glänzenden Augen und Gänsehaut peitschen die 40.500 Fans Gesa Krause in der Schlussrunde nach vorn – und im Ziel rennt Gesa Krause einfach weiter, zur schnellsten Ehrenrunde in der Geschichte des ISTAF. Ihr gelingt Historisches: Gesa Krause verbessert nicht nur ihren eigenen deutschen Rekord, sondern läuft die 2.000 m Hindernis so schnell wie noch nie eine Frau vor ihr: 5:52,80 Minuten – Weltrekord!

2018

Emotionaler Abschied von Robert Harting

Emotionaler Abschied von Robert Harting

Diskus-Idol Robert Harting muss sich bei seinem letzten Auftritt in seinem „Wohnzimmer“ mehrmals die Tränen aus dem Gesicht wischen. Mit stehenden Ovationen feierte ihn das Publikum minutenlang, der Olympiasieger dreht mit seinen Diskus-Mitstreitern und weiteren Athleten unter dem tosenden Applaus der ISTAF-Fans eine Ehrenrunde. „Das war ein atemberaubender Abschied hier beim ISTAF“, sagt Robert Harting. „Ich hätte glatt Lust, weitere Wettkämpfe zu machen. Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist.“  

2017

Große Bühne für Stars und Fans

Große Bühne für Stars und Fans

Das gab es noch nie! Beim 76. ISTAF am 27. August 2017 im Berliner Olympiastadion müssen die Weltklasse-Leichtathleten erstmals durch einen Tunnel laufen. Die ISTAF-Organisatoren installieren in der Ostkurve der Arena über der berühmten blauen Bahn eine rund 250 Quadratmeter große Fanbühne. Auf diese Weise gelang es, die Distanz zwischen Fans und Athleten weiter abzubauen. Eine weitere ISTAF-Innovation, die viel Anerkennung erhält.

2014

Große Würfe beim 73. ISTAF

Große Würfe beim 73. ISTAF

Die 45.000 Zuschauer im Olympiastadion tragen Diskus Idol Robert Harting zum Heimerfolg beim 73. ISTAF. Für den Paukenschlag im Olympiastadion aber sorgt Hammerwerfer in Anita Wlodarczyk. Die Polin schleuderte das Vier Kilo Gerät auf 79,58 Meter und entriss ihrer Berliner Konkurrentin den Weltrekord wieder.

2010

Wieder Welttrekord: Rudisha mit der 15. Bestzeit in der ISTAF Geschichte

Wieder Welttrekord: Rudisha mit der 15. Bestzeit in der ISTAF Geschichte

Der Kenianer David Rudisha rannte 2010 zum Weltrekord über 800 Meter. In 1:41,09 Minuten verbesserte der 21 Jahre alte ehemalige Junioren Weltmeister die 13 Jahre alte Bestmarke von Wilson Kipketer (Dänemark) um 2/100 Sekunden. Boaz Lalang und Abraham Kiplagat machten den kenianischen Drei fachsieg beim 69. Internationalen Stadionfest perfekt.

2007

Rekordbesuch zum 70. DKB-ISTAF

Rekordbesuch zum 70. DKB-ISTAF

Seit dem Premierenjahr 1937 (85.000 Zuschauer) waren nicht mehr so viele Besucher ins Berliner Olympiastadion gekommen wie im Rekordjahr 2007. Über 70.000 Leichtathletik-Begeisterte aus ganz Deutschland kamen in die Hauptstadt. Maßgeblichen Anteil an dem Rekordbesuch hatte die Deutsche Kreditbank (DKB), die für Fans fast 800 Busse gechartert hatte und Tickets samt Anreise zum Selbstkostenpreis verkaufte.

2002

Premiere im Jahn-Sportpark

Durch die Umbauphase im Olympiastadion wurde das ISTAF 2002 in den Friedrich-Ludwig-Jahn- Sportpark verlegt. 20.000 Zuschauer sahen unter anderem die 100-m-Siege von Marion Jones (11,01 Sekunden) und Dwain Chambers (10,02 Sekunden) sowie einen starken Boris Henry, der den Speerwurf der Männer mit 85,82 m gewann.

2000

Meeting-Rekorde durch US-Stars

Vor den Olympischen Spielen in Sydney war das ISTAF am 1. September das letzte große Kräftemessen. 35.000 Zuschauer bejubelten die Stars, allen voran die beiden immer noch gültigen Meeting-Rekorde der US-Sprinter Marion Jones und Maurice Greene. Unwiderstehlich siegte Jones in 10,78 Sekunden (Weltjahresbestleitung), Greene benötigte 9,86 Sekunden – nur sieben Hundertstel über Weltrekord.

1993

62.000 sehen unschlagbaren Michael Johnson

62.000 sehen unschlagbaren Michael Johnson

16 Weltmeister von Stuttgart gingen beim ISTAF am 27. August an den Start, darunter namhafte Gewinner wie Mike Powell, Merlene Ottey, Lars Riedel und Michael Johnson, der weder bei den Weltmeisterschaften noch beim ISTAF über die 400 m zu schlagen war. Seine Dominanz sollte noch Jahre dauern.

1990

Nach der Wende: Wachtel läuft Weltrekord

Nach der Wende: Wachtel läuft Weltrekord

Das erste ISTAF nach dem Mauerfall war das erste Stadionfest in der über 50-jährigen Geschichte, bei dem es einen Titelsponsor gab. Zum „Volkswagen-ISTAF“ kamen 32.000 Zuschauer und bejubelten Christine Wachtel, die den 1000-m-Lauf in 2:30,57 Minuten gewann – Weltrekordzeit! Zudem landete Heike Drechsler den ersten 7-m-Sprung der ISTAF-Geschichte.

1989

Fiesta Mexicana: Arturo Barrios läuft Weltrekord

Fiesta Mexicana: Arturo Barrios läuft Weltrekord

Der Mexikaner Arturo Barrios bescherte dem ISTAF und den 33.000 Zuschauern am 18. August 1989 mit einer Glanzzeit Weltrekord Nummer zwölf. Seit 1977 hatte es beim ISTAF keinen 10.000- m-Lauf mehr gegeben. Seine 27:08,23 Minuten waren zugleich der erste Weltrekord beim ISTAF über die 10.000-m-Strecke.

1987

Jubiläum mit zwei bundesdeutschen und zehn ISTAF-Rekorden

Das 50-jährige ISTAF-Jubiläum war ein Vorgriff auf die acht Tage später in Rom beginnenden Weltmeisterschaften. 40.000 Zuschauer honorierten mit ihrem Besuch das hochsommerliche Wetter, das am 21. August 1987 herrschte und beste Bedingungen für die Leichtathleten bot. Dies nutzten unter anderem der neue Star der 400 m, Harry Reynolds, der in 44,49 Sekunden einen neuen ISTAF-Rekord im Olympiastadion lief, sowie Dieter Baumann, der in 7:40,25 Minuten das erste Mal einen internationalen Sieg über die 3000 m holte.

1985

Der dritte 1500-m-Weltrekord im Olympiastadion

Um 20:13 Uhr gerieten die 45.000 Zuschauer beim ISTAF 1985 aus dem Häuschen. Said Aouita, in Italien lebender Marokkaner, Olympiasieger und schon Weltrekordler über 5000 m (13:00,40 Minuten) entthronte in einem grandiosen 1500-m-Lauf den Briten Steve Cram als Weltrekordmann und gewann in neuer Weltrekordzeit mit 3:29,46 Minuten. Dies war bereits der vierte Weltrekord auf dieser Strecke in Berlin und der dritte im Olympiastadion.

1983

WM-Premiere als Zugpferd: 56.000 Zuschauer

Die Weltmeisterschafts-Premiere in Helsinki hatte Appetit auf Leichtathletik live gemacht. 56.000 Zuschauer strömten am 17. August ins Olympiastadion, um das große nacholympische ISTAF mitzuerleben. Zahlreiche Weltmeister gaben sich in Berlin die Klinke in die Hand. Allen voran Carl Lewis, der seinen 100-m-ISTAF-Rekord um eine Hundertstelsekunde auf 10,07 Sekunden verbesserte, ohne voll durchzulaufen.

1982

Die Otteys und andere Höhepunkte

Die Otteys und andere Höhepunkte

Milton Ottey aus Jamaika siegte im Hochsprung mit 2,30 m, womit er den ISTAF-Rekord einstellte. Seine Cousine Merlene Ottey, die in den kommenden Jahren zu einer der erfolgreichsten Sprinterinnen in der Geschichte der Leichtathletik werden würde, imponierte den 40.000 Zuschauern mit ihrem 100-m-Sieg in 11,14 Sekunden. Carl Lewis zeigte, dass er bereits zu den ganz Großen des Sprints zählte und setzte sich über 100 m in 10,08 Sekunden durch, was natürlich ISTAF-Rekord bedeutete. Ein Liebling der Berliner, Willi Wülbeck, siegte beim ISTAF  1982 über die 800 m.

1978

Zwei kurzlebige Weltrekorde

Zwei kurzlebige Weltrekorde

30.000 Zuschauer sahen am 18. August wie sich die Polin Krystina Kacperczyk über ihre Weltrekordzeit von 55,44 Sekunden über 400 m Hürden freute. Den zweiten Weltrekord stellte Ulrike Bruns auf. Sie benötigte 2:32,0 Minuten für 1000 Meter. Innerhalb von 48 Stunden wurden beide Zeiten erneut unterboten, was den Weltrekorden von Berlin allerdings nichts von ihrem Format nahm

1977

Ein historischer Augenblick

Ein historischer Augenblick

Rosemarie Ackermann, Olympiasiegerin von Montreal, stellte vor 30.000 Zuschauern mit ihrem sechsten Sprung den Weltrekord von 1,97 m ein und schaffte im siebten Sprung die neue Weltrekordhöhe: Als erste Frau sprang sie über zwei Meter. Niemand ahnte an diesem 26. August, dass der Sieg des jungen Harald Schmid gegen den Olympiasieger Edwin Moses, die einzige Niederlage Moses bis zum 4. Juni 1987 bleiben und Moses eine sensationelle Serie von 119 Siegen folgen lassen würde.

1976

Der große Tag Mike Boits

Der große Tag Mike Boits

Mike Boit war mit Wut im Bauch nach Berlin gekommen. In Montreal hatte Alberto Juantorena in Boits ungewollter Abwesenheit die Goldmedaille gewonnen und dabei den 800-m-Weltrekord auf 1:43,50 Minuten verbessert. Beim ISTAF am 20. August wollte der Kenianer den 25.000 Zuschauern beweisen, dass er es mit dem Kubaner im Kampf um Gold hätte aufnehmen können. Er lief 1:43,47 Minuten, und hatte der Welt bewiesen, dass Juantorena nicht der unbeschränkte Herrscher auf der 800-m-Strecke war.

1975

Es „regnete“ Weltrekorde

Es „regnete“ Weltrekorde

Es gibt Sportereignisse, die man nie vergisst. Das ISTAF vom 22. August 1975 gehört dazu. In strömendem Regen stellt Steve Williams über 100 m mit 9,9 Sekunden den Weltrekord ein. Ebenso wie der Franzose Guy Drut, der sich ein spannendes Duell mit Charles Foster (USA) über 110 m Hürden lieferte. Alle drei Uhren sowie die Ersatzuhr zeigten den 20.000 Zuschauern 13,0 Sekunden, also ebenfalls Weltrekord.

1974

Neubeginn mit vielen Höhepunkten

Die Krise kam als sie niemand erwartete und das ISTAF verschwand vom Terminkalender. Genauer gesagt: Es wurde noch geplant, aber es fand nicht statt. Absagen häuften sich und so blieb schließlich nichts übrig, als das ISTAF 1972 und 1973 ausfallen zu lassen. Eine neue Zeit erforderte auch ein anderes Herangehen an sportliche Großereignisse. Zum ISTAF am 21. August kamen 20.000 Zuschauer.

1970

Weltrekord vor schwacher Kulisse

Der Name O’Brien war einst in aller Munde. Wer kannte ihn nicht von den Leichtathletik-Freunden, den Kugelstoßer Parry, der eine Epoche prägte? Aber um beim ISTAF einen Weltrekord zu erzielen, musste schon ein anderer O’Brien kommen. Der 24-jährige Australier Kerry O’Brien, Olympiavierter 1968 in Mexiko, nutzte in Berlin die Gunst der Stunde und stellte am 4. Juli 1970 im Olympiastadion vor 7.000 Zuschauern mit 8:22,0 min über 3.000 m Hindernis einen neuen Weltrekord auf.

1968

Der letzte Ausflug in die Halle

Frühzeitig hatten sich die Veranstalter entschlossen, das ISTAF 1968 erst nach den Olympischen Spielen in Mexiko stattfinden zu lassen. Das bedeutete einen Umzug vom Olympiastadion in die Deutschlandhalle. Fünf Olympiasieger und sechs Olympiazweite konnten für den 17. November verpflichtet werden. Der große Erfolg blieb vor 5.000 Zuschauern dennoch aus.

1965

Im Regen fast ertrunken

Petrus meinte es nicht gut mit den Leichtathleten. Es regnete an diesem 11. Juli, wie die Engländer sagen würden, „cats and dogs“. Der Himmel öffnete schon am Morgen seine Schleusen und es goss unaufhörlich, als das ISTAF vor 9.000 Zuschauern begann. Es war geradezu ein Wunder, dass allein die Stabhochspringer gezwungen waren, ihren Wettkampf abzubrechen.

1964

Ein großer Athlet: Gaston Roelants

Der Belgier Gaston Roelants war 1964 längst ein Begriff, auch für die 10.000 ISTAF-Besucher. Er beherrschte das Feld im Olympiastadion so souverän wie später auch das noch bessere bei den Olympischen Spielen in Tokio. 8:32,2 Minuten lief er beim ISTAF, 8:30 über 3.000 Meter Hindernis beim Olympiasieg. Sein Weltrekord stand zu diesem Zeitpunkt auf 8:29,6.

1962

Äthiopische Langstrecken-Asse

Äthiopische Langstrecken-Asse

Die Organisatoren streckten die Fühler für das 23. ISTAF in alle Welt. Leichtathleten aus 17 Nationen waren am Start. Das war ein Rekord für sich. Zum ersten Mal kamen auch Gäste aus Afrika. Im Olympiastadion debütierten die beiden Langstrecken-Asse aus Äthiopien Nurmi und Mamo Wolde und siegten vor 12.000 Zuschauern souverän über die 10.000 m.

1960

Die Galaschau zweier Sprint-Könige

Die Sprint-Könige von Rom waren auch die Stars beim nacholympischen ISTAF. Armin Hary gewann die 100 m, wie beim Olympiasieg, in 10,2 Sekunden. Die 40.000 Zuschauer waren aber in erster Linie ins Olympiastadion gekommen, um Wilma Rudolph zu sehen, die dreifache Olympiasiegerin von Rom.

1959

Rom warf seine Schatten voraus

Im vorolympischen Jahr brachte das 20. ISTAF einen bundesdeutschen Rekord im Weitsprung durch Gudrun Scheller, die mit einer Steigerung um einen Zentimeter auf 6,22 m die Olympiavierte von Melbourne, Erika Fisch, ablöste.

1958

Ein Wolkenbruch und seine Folgen

1958 war alles besser als im Jahr zuvor – nur das Wetter nicht. 15.000 Zuschauer trotzten einem Wolkenbruch, der zum Auftakt der Veranstaltung niederging. Dies verzögerte das Programm, störte aber nur wenig, weil die Aschenbahn des Olympiastadions Wasser auch in größeren Mengen recht gut aufzunehmen vermochte.

1957

„Nur“ drei ISTAF Rekorde durch Amerikaner

Nicht gerade vom Glück begünstigt war das ISTAF im nacholympischen Jahr. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 37 Grad im Schatten fanden nur 9.000 Zuschauer den Weg ins Olympiastadion. Die meisten Berliner zogen am 30. Juni den Besuch eines Schwimmbades dem des ISTAF vor. Für die Rekorde sorgten der Weltrekordsprinter Leamon King mit 10,4 Sekunden über 100 m, Willie Stevens über 110 m Hürden in 14,2 Sekunden und Richard „Pink“ Babka mit 51,62 m im Diskuswerfen.

1956

Das rekordreichste ISTAF

Das rekordreichste ISTAF

Das bis heute quantitativ rekordreichste ISTAF fand am 30. Juni im Olympiastadion vor 20.000 Zuschauern statt. Insgesamt acht Rekorde wurden erzielt, darunter der von Marianne Werner, überraschende Olympiazweite 1952 in Helsinki, die ihre Kugel 15,61 m weit stieß. Gisela Köhler egalisierte mit 11,5 Sekunden die 100 m Bestzeit und Inge K ilian sprang 1,65 m hoch. Die 7:59,0 Minuten von Siegfried Herrmann bedeuteten am Ende Platz fünf der ewigen Weltrangliste über 3 000 Meter. Almut Brömmel gesellte sich mit 50,73 m dem elitären Kreis der 50 m Werferinnen hinzu.

1952

Gudes gutes Rennen über 5.000 Meter

Gudes gutes Rennen über 5.000 Meter

21. September 1952. Das zweite ISTAF im Olympiajahr zog 15.000 Zuschauer ins Olympiastadion. Den größten Jubel entfachte der deutsche Langstreckler Helmut Gude. In einem Sturmlauf über die 5.000 m jagte er dem zeitweise um 50 m enteilten Briten Gordon Pirie hinterher. Unter dem Jubel der Zuschauer rückte Gude immer näher an Pirie heran, legte sich kurz in dessen Windschatten und schoss eingangs der letzten Runde an ihm vorbei. Er siegte in 14:16,0 Minuten.

Helsinki macht’s möglich: Die Amerikaner kommen

Helsinki macht’s möglich: Die Amerikaner kommen

10. August 1952. Die Olympischen Spiele im finnischen Helsinki machten es möglich, dass Olympiasieger im guten halben Dutzend nach Berlin kamen. Die meisten davon aus den USA. 40.000 Zuschauer sahen im Berliner Olympiastadion Parry O‘Brien, Olympiasieger 1952 und 1956, der mit seiner Technik das Kugelstoßen revolutionierte. Beim 11. ISTAF begnügte sich O’Brien mit 16,69 m und das bedeutete ebenso neuen ISTAF Rekord wie die 50,57 m, mit denen er zudem das Diskuswerfen gewann.

1949

Ein bescheidener Anfang

Vier Jahre nach Kriegsende war das ISTAF wieder da. Natürlich war der Anfang, am 26. Mai vor 4.000 Zuschauern im Mommsenstadion, bescheiden. Erst ein Jahr später wurde der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) wieder in den Weltverband (I AAF) aufgenommen. Berlin war eine geteilte Stadt geworden und die deutsche Leichtathletik existierte erst wieder in Ansätzen.

1938

Erstmals in der Halle – erstmals mit Startblöcken

Das zweite ISTAF fand am 19. März 1938 erstmals in der Deutschlandhalle statt. 5.000 Zuschauer verfolgten die Hallenwettkämpfe, bei denen den Läufern erstmals Startblöcke zur Verfügung standen – bei den Olympischen Spielen 1936 war dies noch verboten.

1937

Zwei Weltrekorde und Longs „langer“ Rekord-Sprung

Zwei Weltrekorde und Longs „langer“ Rekord-Sprung

Bei der ISTAF-Premiere am 1. August 1937 im Olympiastadion waren Leichtathleten aus elf Ländern am Start. Das war der erste Rekord, für den zweiten sorgten 85.000 Zuschauer. Ludwig „Luz“ Long sprang bei der Premiere 7,90 m – ein Rekord, der 39 Jahre lang als ISTAF-Rekord und 19 Jahre als Europarekord Bestand hatte. Der erste Weltrekord beim ISTAF wurde 1937 von Stanislawa Walasiewicz (POL) aufgestellt: für die 100 m benötigte sie 11,6 Sekunden. Den zweiten Weltrekord erzielte die Südafrikanerin Barbara Burke mit 11,6 Sekunden über 80 m Hürden.

1921

Erstmalige Austragung

Erstmalige Austragung

Die Geschichte des ISTAF beginnt am 3. Juli 1921. Die Sportvereine Berliner Sport-Club, Sport-Club Charlottenburg und Schwimm-Club Poseidon veranstalten im damaligen Grunewaldstadion erstmals einen Länderkampf zwischen deutschen und internationalen Athleten unter dem Namen „Internationales Stadion-Fest“. 20.000 Zuschauer erleben spannende Wettkämpfe, zu denen damals auch noch Schwimmdisziplinen gehören.

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